
Steigende Pendlerzahlen in Heilbronn-Franken
Immer mehr Beschäftigte pendeln – auch in Heilbronn-Franken steigen die Zahlen. Was das für Unternehmen in der Region bedeutet und warum betriebliche Mobilität zunehmend zum Wettbewerbsfaktor wird, zeigt ein aktueller Beitrag des PRO Magazins.
Aktuelle Zahlen des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) verdeutlichen: In Deutschland pendeln rund 60 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – Tendenz steigend. Auch in der Region Heilbronn-Franken nimmt die Zahl der Berufspendlerinnen und -pendler weiter zu.
Die durchschnittlichen einfachen Pendelwege liegen derzeit bei:
Stadt Heilbronn: 12,99 km
Landkreis Heilbronn: 16,6 km
Hohenlohekreis: 16,19 km
Main-Tauber-Kreis: 17,99 km
Landkreis Schwäbisch Hall: 16,46 km
Damit liegen die Wege in der Region im bundesweiten Vergleich noch auf einem moderaten Niveau, doch die Tendenz zeigt nach oben. Wohn- und Arbeitsorte entfernen sich zunehmend voneinander – unter anderem durch steigende Mieten in Städten, Fachkräftemangel im ländlichen Raum und den Wunsch vieler Beschäftigter nach mehr Lebensqualität außerhalb der Zentren.
Für Unternehmen wird das Thema Pendeln damit zu einer strategischen Herausforderung: Längere Arbeitswege beeinflussen Zufriedenheit, Bindung und Produktivität von Mitarbeitenden, erhöhen den Flächenbedarf für Parkplätze und führen zu steigenden Mobilitätskosten.
Ein betriebliches Mobilitätsmanagement (BMM) kann hier gezielt gegensteuern – durch Homeoffice-Regelungen, Co-Working-Modelle, Job-Ticket-Angebote, Fahrgemeinschaften oder nachhaltige Mobilitätsalternativen. So wird Mobilität im Unternehmen zunehmend zu einem wichtigen Standort- und Wettbewerbsfaktor.
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Steigende Pendlerzahlen in Deutschland – Pendelwege Heilbronn-Franken (pro-magazin.de)
Bildquelle: Chat GPT


